Mittelgroßes Superglück

 

Infos zum Buch Mittelgroßes Superglück

von Marian Keyes
Originaltitel The Woman Who Stole My Life
Erschienen 11. Mai 2015
Paperback 608 Seite
Verlag HEYNE
ISBN 978-3-453-26712-1
Preis 11,99 € (Ebook) / 14,99 € (Hardcover)

Inhalt

Um ein gutes Karma zu erlangen, lässt Stella einem protzigen Range Rover den Vortritt im Straßenverkehr. Es folgen: ein Unfall, Ehestreit und eine geheimnisvolle Krankheit, die Stella ein halbes Jahr lang komplett lähmt. Aber wie kann es sein, dass Stella nur wenig später eine glücklich verliebte Berühmtheit ist – und eine Neiderin hat, die ihr das Leben und die neue große Liebe stehlen will?
Stella Sweeney ist eine ganz durchschnittliche 37-jährige Dublinerin mit einem einigermaßen nervigen Mann, zwei halbwüchsigen Kindern und einem unspektakulären Job im Beautysalon ihrer ehrgeizigen Schwester. Niemand, den man um sein Leben beneiden müsste. Aber dann passiert plötzlich etwas . . . Vielleicht weil Stella in der Hoffnung auf gutes Karma einem Range Rover im Straßenverkehr den Vortritt gelassen hat? Das Glück zeigt sich zunächst auf sehr merkwürdige Weise: Von einem Tag auf den anderen ist Stella von Kopf bis Fuß gelähmt. Eine seltene Krankheit hat ihre Nervenbahnen angegriffen, sie muss künstlich beatmet werden und ist im eigenen Körper eingesperrt. Die endlosen Tage im Krankenhaus sind grauenhaft. Bis auf die Zeiten, in denen ihr behandelnder Arzt, Dr. Mannix Taylor, bei ihr ist. Der Range-Rover-Fahrer. Der Mann, der das größte Glück in ihrem Leben bedeuten könnte. Ein so großes Glück, dass es andere neidisch macht …

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Summer Breeze 2015 – Kurz und schmerzlos!

Summer Breeze 2015
Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass ich auf dem Summer Breeze 2015 angekommen bin. Arbeitsbedingt konnte ich dieses Jahr leider nur Freitag und Samstag da sein. Irgendwie hat das auch meine ganze Planung vernichtet. Normalerweise habe ich wenigstens den Hauch einer Ahnung, was für Bands spielen … dieses Jahr NICHT! Insgesamt habe ich auch nur 4 oder 5 Bands gesehen, was ich aber überhaupt nicht bedauere. Ich habe eine tolle Zeit mit Freunden verbracht, die ich nur einmal im Jahr sehe. Außerdem habe ich es geschafft sowohl alte Freunde, als auch Festivalbekannte zu treffen und das in nur zwei Tagen. Ich bin wirklich stolz auf mich. Zu den Bands, die ich gesehen habe, will ich gar nicht viel sagen, weil es dieses Jahr wirklich wenig war, daher dieses Jahr nur ein kurzer „Tagebucheintrag“:

Freitag bin ich völlig verschwitz und beinahe „etwas“ gestresst (ich war sehr gestresst) angekommen. Die armen Leute am Tages-Tickets-Stand haben mich wahrscheinlich für völlig verrückt gehalten, weil ich irgendwie total neben der Spur war… Naja…. ich bin trotzdem aufs Gelände gekommen. Bis zum unteren Eingang und zu den reservierten Flächen habe ich noch gefunden, nur leider hatte meine Gruppe dieses Jahr irgendwie keinen wirklich markanten Punkt, den man festmachen konnte, also stand ich da und wusste nicht wohin. Dank eines überraschend guten Handynetzes, konnte ich dieses Problem aber schnell lösen. Ich wurde abgeholt und zum Zelt gebracht. Da hab ich erst einmal alles von mir geworfen und mir mein erstes Glas Barcardi-Sprite eingeschenkt. Es war unglaublich toll alle wieder zu sehen, nach dem ich leider nicht mit nach Wacken konnte (Arbeit …) hab ich mich riesig gefreut. Wir saßen bis zum Abend zusammen, haben uns viel unterhalten und richtig viel Spaß gehabt. Irgendwann war ich dann auch bei Powerwolf, von denen ich aber nicht wirklich viel mitbekommen habe. Wenn ich ehrlich bin, war ich froh, Freitagnacht im Bett aka Schlafsack und Zelt zu liegen.

Samstag war ich dann recht früh wach und habe darauf gewartet, meinen kleinen Bruder abholen zu können. Dieser hatte es sich in den Kopf gesetzt bei Nightwish in der ersten Reihe zu stehen und verbrachte so die meiste Zeit des Tages vor der Bühne (Es war sein erstes Festival.). An dieser Stele möchte ich mich auch einmal selbst als tolle, große Schwester loben, denn ich hab ihn und einen seiner Kumpel mit Essen und Trinken versorgt. Allerdings wird das nicht zur Gewohnheit, das sei hier gleich festgehalten!

Am Samstag hab ich mir folgende Bands angeschaut (das ist der Moment, in dem ich zum ersten Mal mein Programmheft aufschlage.. ich bin wirklich ein lausiger Festivalbesucher …): Kataklysm, Knorkator, Paradise Lost & Nightwish.

Da ich mich mit Kataklysm nicht wirklich anfreunden konnte und ich von Knorkator nur die letzten 3 Lieder gehört habe, werde ich dazu nichts schreiben, weil ich einfach nichts sagen kann *seufz*

Paradise Lost fand ich ganz in Ordnung. Allerdings haben sie mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Bei Gelegenheit werde ich sie mir aber definitiv noch einmal ansehen.

Nightwish…. ja… Darauf habe ich mich richtig gefreut und sie waren auch der Grund, warum ich überhaupt aufs Festival gegangen bin…. sonst hätte ich mir das vielleicht ganz gespart dieses Jahr. Ich bin ein großer Fan von Floor Jansen. Meiner Meinung nach passt sie toll zu Nightwish und ihre Stimme ist super, aber irgendwie fand ich ihre Show ziemlich nichtssagend. Man konnte Floor kaum hören und irgendwie fand ich die Auswahl der Lieder nicht so toll. Da ich kein eingefleischter Fan bin (ich mag nur ein paar der alten Alben), kannte ich die meisten Lieder nicht. Die neuen Sachen fand ich ziemlich Popig und nicht wirklich mehr schön. Wäre es nur ein Nightwish Konzert gewesen, ich wäre sehr enttäuscht und würde es bereuen Geld dafür ausgegeben zu haben. Das finde ich immer noch sehr schade.

Alles in allem war es trotzdem ein sehr schönes Festival. Zum Schluss hat es Sonntag dann noch ziemlich stark geregnet, was mehr nervig als wirklich schlimm war.

Eines kann ich mit Gewissheit sagen: Ich freu mich auf nächstes Jahr!

Summer Breeze 2016